Die Qualität der Region im Blick:

Arbeitskreis Standortentwicklung

Offener Brief an die Ministerpräsidentin

Das WirtschaftsForum Neuwied hat in einem offenen Brief an die Ministerpräsidentin Malu Dreyer sein „Befremden“ darüber ausgedrückt, dass Wichtige IC-Verbindungen, mit dem neuen Winterfahrplan in Koblenz für die Rheinseite gestrichen werden.

Dies ist ein “absolutes no go“, so der Sprecher des AK Standortentwicklung und Vorstand Frank Wolsfeld, der Wirtschaftsraum Koblenz – Neuwied wird abgehangen und verliert an Bedeutung zwischen den Metropolregionen  Bonn-Klön und Rhein-Main Gebiet und bittet die Landesregierung um Unterstützung. Weitere Aktionen werden folgen.

Der Brief wurde dem Landtagsabgeordneten Fredi Winter überreicht, um ihn direkt der Ministerpräsidentin Dreyer zu übergeben.

Wahrnehmbarkeit des Standortes Neuwied verbessern und sein Profil schärfen

Es war die Verantwortung für den gemeinsamen Standort, die neben dem Ausbau von Kommunikation und Kooperation den Anstoß gab, vor nunmehr zehn Jahren das WirtschaftsForum Neuwied zu gründen. Und diese Verantwortung für den gemeinsamen Standort führte auch zur Bildung des Arbeitskreises „Standortentwicklung“. Der Arbeitskreis befasst sich also in erster Linie mit den Bedingungen für das Wirtschaften von heute und von morgen in Neuwied und der Region. Die Mitglieder wollen Impulse geben, aber auch konkrete Beiträge leisten und so die verschiedenen Faktoren, die einen Standort auszeichnen, beeinflussen. Ein Beispiel aus der Arbeit ist ein gemeinsam verfasstes Strategiepapier mit Anregungen und Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Standortes. Ein zentrales Element darin ist das Bestreben, die Wahrnehmbarkeit des Standortes Neuwied zu verbessern und somit sein Profil zu schärfen.

Regionales Oberzentrum angeregt

Auch ein weiterer Denkanstoß, den das WirtschaftsForum mit Erfolg in der öffentlichen Diskussion platzieren konnte, geht auf den Arbeitskreis „Standortentwicklung“ zurück: die Bildung eines regionalen Oberzentrums aus mehreren benachbarten Städten. Ziel der Initiative ist es, im Verbund die Leistungsfähigkeit dieser Städte zu stärken, ohne deren selbstständige kommunale Strukturen aufzugeben. Erwartungsgemäß fand das angeregte regionale Oberzentrumaus den Städten Koblenz, Neuwied, Andernach, Bendorf, Vallendar, Mülheim-Kärlich und Weißenthurm Zuspruch bei der Initiative Region Mittelrhein, dem das WirtschaftsForum Neuwied schon kurz nach seiner Gründung beitrat.

Aber auch in Mainz stieß die Initiative auf durchaus positive Resonanz. Jedenfalls ließ der damalige Innenminister Karl Peter Bruch in einem Brief an das WiFo neben dem Dank für das Engagement erkennen, dass er sich mit dem Vorstoß im Grundsatz anfreunden kann. Denn, so schrieb er, vergleichbare Aspekte seien auch in Überlegungen zum Landesentwicklungsprogramm vorhanden.
Vergangenes Jahr hatte das WiFo dann auch noch Gelegenheit, seinen Vorschlag zur Stärkung der
Rheinschiene im Wirtschaftsministerium darzulegen.

Hintergrund der Initiative des WirtschaftsForums war die Sorge um die künftige Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Städte und Gemeinden. Im regionalen Verbund, so der Ansatz, hätte die Region jedoch die Chance, sich zwischen den Metropolregionen Köln/Bonn und Rhein/Main erfolgreich zu positionieren. Und zwar ohne die Mikrostrukturen der einzelnen Kommunen zu gefährden.

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Splitter Arbeitskreis Standortentwicklung April 2015

Sprecher: Frank Wolsfeld (Rechtsanwalt)

Mittelstrasse 109
56564 Neuwied
Tel:  +49 (02631) 942814
Email: Kanzlei@RA-Wolsfeld.de

Vita:
1969 geboren, verheiratet, zwei Kinder
Schwerpunkte der beruflichen Tätigkeit: Inhaber der Kanzlei Frank Wolsfeld Neuwied, Arbeitsrecht, Erbrecht, Vertragsrecht, Miet- und Immobilienrecht, Wirtschaftsmediator (IHK)

Schwerpunkte der Tätigkeit für das WirtschaftsForum:
Mitglied im erweiterten Vorstand
Sprecher des Arbeitskreises Standortentwicklung
Frank Wolsfeld legt im WirtschaftsForum sein Hauptaugenmerk darauf, Strategien zu entwickeln und Impulse zu geben, um
den Standort zu stärken.

Mitglieder:

Marion Blettenberg (BKF-Schule GmbH)
Christina Degenhart (Löhr Automobile)
Thomas Elzer (Mertgen Bauunternehmung)
Peter Happ (Happ&Partner)
Karl Juhr (JKL-Architekten)
Jürgen Müller (Stadt Neuwied)
Dr. Marcus Schultz (N.I.C.realestate)
Brigitte Ursula Scherrer (BuS Organisation-Marketing-Vermarktung)
Eva Seeber (Seeber Immobilien OHG)
Dieter Ströder (Falkenburg&Ströder)
Dirk Velten (Sparkasse Neuwied)
Harald Wolff (Sacces GmbH)
Christoph Bremm (Think Five)
Norbert Schnabel (Think Five)
Oliver Lörsch (JKL Architekten)